Ein Hauptziel mit sensomotorischen Einlagen ist es, durch gezieltes Setzen von Reizen die Stütz- und Zielmotorik zu verändern und Impulse an das motorische Nervensystem zu überbringen. Durch die Einlagen sollen neue Bewegungsstrategien erlernt und durch häufiges Wiederholen (Tragen der Einlagen) automatisiert und abgespeichert werden. Der Reiz (das Relief) wird ausschliesslich auf Sehnenzüge ausgeübt. Die Muskelbäuche und Gelenke sind der aktive Part der Bewegung und müssen freien Raum zur Ausdehnung haben, also völlig frei bleiben. Der Körper reguliert sich selbst und übt ein neues, richtiges Bewegungsmuster ein.
Mit sensomotorischen Einlagen kann die Muskeldysbalance effektiv behandelt werden und somit auch Beschwerden im Bewegungsapparat wie Stellung, Haltung, Koordination und Gleichgewicht. Die Einlagen üben gezielten Druck auf die Sehne eines Muskels mit ihren Erhöhungen, um eine stärkere Aktivierung des dazugehörigen Muskels zu bewirken oder den Muskeltonus zu reduzieren, indem eine Vorspannung des Muskels erzeugt wird. Durch Wirkung auf die Muskulatur und die Sehnen des Fusses kann eine Kräftigung bzw. eine Entlastung des Muskels erreicht werden.
Wenn das Potential vorhanden ist, neue Bewegungsmuster zu erlernen, können die Einlagen zur Optimierung der Bewegungsabläufe beitragen.
• Rotationsfehlstellung der Beine
• Fussfehlstellungen wie Spreizfuss, Senkfuss, Knickfuss, Spitzfuss und Klumpfuss
• Zehenfehlstellungen
• Achillessehnenbeschwerden
• Fersenspornprobleme
• Clavus (Hühneraugen)
• Lähmungen (Spastik)
• Für jegliche Art von Sportlern, um Belastungsfehlstellungen und Folgeschäden am Bewegungsapparat vorzubeugen.

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